Nun soll es werden Frieden auf Erden II
Wir haben unsere 3 Kinder mit auf den Ostermarsch für Frieden und Soziale Gerechtigkeit am Karsamstag nach Traunstein genommen.
Unsere 9 Jahre alte Tochter meinte danach: "Mama, wäre es nicht gut, wenn alle Menschen die gleiche Sprache sprechen würden, dann könnten wir miteinander sprechen und brauchten nicht Krieg zu machen." Friede sollte die Sprache sein. Was für Kinder so einfach erscheint, stellt sich für unsere Politik schwierig dar. Sollen sich Vladimir Putin, Baschar al Assad, Donald Trump, Francois Hollande und  Angela Merkel an einen Tisch setzen? Dann müssten auch alle ehrlich sein, was unsere Tochter wahrscheinlich voraussetzt.
Donald Trump könnte zu Baschar al Assad sagen: "Wir wollen eine Pipeline durch Syrien bauen und uns ärgert, dass Du uns nicht lässt. Wir haben schon 2009 gefragt und jetzt, 2017 sind wir immer noch nicht weiter. Eine Regierung zu stürzen, hinter der Russland steht ist uns schon in Kuba nicht gelungen. Warum arbeitest Du lieber mit dem Iran und Vladimir Putin zusammen?"
Angela Merkel könnte sagen: "Es gibt zwar in der Europäischen Union noch keinen Bündnisfall, weil wir noch kein gemeinsames Militär haben, aber wer aus der Bevölkerung weiß das schon. Der Paragraph tritt erst inkraft, wenn das Europäische Militär steht. Wir sagen einfach, das wäre ein Europäischer Bündnisfall und mischen mit in Syrien. Und dann sagen wir, wir bombardieren ja nicht, wir liefern nur Daten für die anderen, die Bomben abwerfen. Und wenn Zivilisten sterben sagen wir, die anderen hätten nochmal genauer schauen sollen, bevor sie bombardieren. Mich wundert es, dass wir für sowas eine Mehrheit im Deutschen Bundestag bekommen haben. Ehrlich. Sind doch viele studierte und promovierte Leute dabei, die des Lesens mächtig sind. Syrien hat ja nicht Frankreich angegriffen. Es waren ja eher Einzelne, die Attentate verübt haben, und dabei auch kein Land besetzt oder erobert haben. Aber mit den Konsequenzen aus unserem Mitmischen in den Kriegen kann ich mit dem Blowback, wie die bei der CIA so schön dazu sagen, im Volk ein gewisses Level an Angst vor Terror aufrecht erhalten, um dann Sicherheit anzubieten im Wahlprogramm. Und Herr Trump, die Mutti aller Bomben auf ein sicheres Herkunftsland zu werfen macht unsere Politik etwas unglaubwürdig, oder glaubst Du, die Bevölkerung hat das nicht bemerkt. Am besten wir tun so, als wäre nichts passiert. Vergessen wird ja schnell. Und Herr Putin, es tut mir leid, dass nach der Volksabstimmung auf der Krim von einer Annexion gesprochen wird in unseren Medien. Wir wissen alle, dass es eine Sezession war, aber sie können sicher verstehen, da schreibt das einer, und die anderen schreiben ab und sprechen nach, wer recherchiert schon noch, das hat sich verselbständigt."
Baschar al Assad könnte adressiert an die NATO Mitglieder der Runde sagen: "So unter uns, wir haben ja gesehen, wie es Muammar al Gaddafi, seiner Familie und seinem Land ergangen ist. Ich habe Angst um das Leben meiner Familie und um mein Leben. Mir scheint, das Wohlergehen des Syrischen Volkes interessiert euch nicht. Wir könnten gemeinsam gegen den Islamischen Staat vorgehen. Zusammen könnten wir ihre Versorgungswege trockenlegen. Das würde uns Syrer am meisten unterstützen."
Vladimir Putin könnte folgendes in die Runde werfen: "Lasst uns bitte unsere UNO Charta nicht vergessen. Könnt ihr euch an das Gewaltverbot erinnern, das wir alle, zusammen mit fast allen Staaten der Erde unterschrieben haben? Alle Mitglieder unterlassen in ihren internationalen Beziehungen jede gegen die territoriale Unversehrtheit oder die politische Unabhängigkeit eines Staates gerichtete oder sonst mit den Zielen der Vereinten Nationen unvereinbare Androhung oder Anwendung von Gewalt. Gewaltverbot UNO Charta 1945 (Kapitel 1 Artikel 2 Absatz 4)
Ich habe das Gefühl, wenn wir Russen Baschar al Assad nicht unterstützen , dann macht ihr Syrien platt, wie ihr es mit Libyen gemacht habt."
Francois Hollande könnte sagen: "Wir brauchen doch aber das Erdöl und Erdgas. In Europa können wir nicht so viel fördern, wie wir verbrauchen. Irgendwo müssen wir es doch günstig bekommen. Und da sollten unsere Partner, die Vereinigten Staaten von Amerika und deren Partner, speziell Saudi Arabien, doch dran mitverdienen. Was würden wohl unsere Amerikanischen Freunde sagen, wenn wir mit einer Pipeline durch Iran und Syrien mit Russischen Verbündeten Geschäfte machen?"
Wie würde das Gespräch wohl weitergehen?
Auch die Lösung, dass man alles Geld allen wegnehmen sollte, kommt von ihr. 
Unser 7 Jahre alter Sohn sagte: "Wir könnten doch alle Waffen kaufen und sie kaputt machen." (Wir sparen jetzt darauf;-)
Und unsere 5 Jahre alte Tochter singt heute noch: "Eins, zwei, drei, vier, alle Menschen bleiben hier."
Wir sehen uns in Ramstein.
Die Probleme des 21. Jahrhunders dürfen nur friedlich gelöst werden.
Alexandra Poller Kirchanschöring, Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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